Katharina Pabst



1981 geboren in Berlin
2005 Master Mathematik an der École Normale Supérieure Paris
2011 Diplom Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München
lebt und arbeitet in Berlin

Kontakt: Katharina.Pabst@gmail.com






AKTUELL




website
Koordinaten

www.katharinapabst.com






ARBEITEN




Sonnenscheibe

Skulptur
Helium, Folie, Aluminium
Februar 2011
Koloßsaal AdBK München

scheibe_AMN0501

Die Skulptur trägt sich selbst. Ihre Formen ergeben sich durch die Kräfte, die wirken. Jeden Mittag wird Helium nachgefüllt, und das Rad steht senkrecht. Im Laufe des Tages entweicht Gas durch die Folie. Die Skulptur verliert an Auftrieb, so daß sich der Ring aus Aluminium immer stärker unter seinem Eigengewicht biegt.




fixed point, fixed axis

Videonotizen
September 2010






Zeitloch

Soundinstallation
Bewegungsmelder, weißes Rauschen
Juli 2010
Foyer Altbau der AdBK, München

ZeitlochSZPILMANwebSkizze






Erleuchtung

Schreibtisch für das Büro eines Forschers
Polyurethan-Gießharz, phosphoreszierendes Pigment
März 2010

Erleuchtung_

Bei Licht scheint es sich um eine gewöhnliche Schreibtischplatte aus Kunstharz zu handeln. Abends jedoch, wenn der Forscher sein Büro verlässt, verabschiedet ihn ein blaues Leuchten. Dort, wo Papiere und Schreibzeug lagen, bleiben Schatten. So speichert der Tisch die Spuren des Arbeitstages.



temporäre Photographie

Intervention zur bubu nation
phosphoreszierende Folie, Beamer
Januar 2010
Kranhalle im Feierwerk, München

DSCI0014b

Pho·to·gra’phie Verfahren zur Erzeugung von dauerhaften Lichtbildern durch Licht auf lichtempfindlichem Material [zu altgriechisch φῶς, Genitiv φωτός „Licht“ + γράφειν „zeichnen“]

tem·po’rä·re Pho·to·gra’phie Verfahren zur Erzeugung von nicht-dauerhaften Lichtbildern durch Licht auf lichtempfindlichem Material





zwei unsichtbare Skulpturen

Lichtinstallation
sechs Strahler, Linsen, Farbfolien
Dezember 2009
Koloßsaal AdBK, München

DSCI0026

Jeweils drei Lichtbündel, ein rotes, ein grünes, ein blaues, schneiden sich im Raum. Dort mischen sie sich zu weißem Licht. Das entstandene weiße Volumen bleibt unsichtbar, solange kein Material vorhanden ist, um das Licht zu reflektieren.

zweiunsichtbaregrundrissweb




Liturgische Neuausstattung Kirchreit

Altar, Ambo und Altarleuchter aus Bronze,
Sedilien und Gabentisch aus Eichenholz
2007-09
Filialkirche Mariä Himmelfahrt in Kirchreit, Oberbayern

kirchreit-2

Photo: S. Vavra

Altar und Ambo wurden direkt aus Wachsplatten geformt und im Wachsausschmelzverfahren in Bronze gegossen. Die Außenseiten sind in dem Zustand belassen, in dem die Bronze aus der Gussform geschlagen wurde. Die Innenseiten sind hochglanzpoliert. Durch die Spiegelungen entsteht ein unendlich großer Raum im Inneren von Altar und Ambo.

Altar ein goldener Spiegel, ein Artikel der OVB-online

Photos: H. Pitz (24), K. Ernst (9), S. Vavra (4)




Lisbon, no story

Photographische Studie
6×6 Mittelformat analog
Oktober 2009
Ausstellung Jetklasse Lisboa, Fábrica Braço de Prata, Lissabon

Sieben Nächte in Lissabon.




Entropie (über die Unordnung)

Photoinstallation
Handyphotos, wissenschaftliche Texte
Mai 2009
Projektraum Filz und Feuer, München

04-entropie-aufnahme3

It follows from this that the idea of dissipation of energy depends on the extent of our knowledge. Available energy is energy which we can direct into any desired channel. Dissipated energy is energy which we cannot lay hold of and direct at pleasure, such as the energy of the confused agitation of molecules which we call heat. Now, confusion, like the correlative term order, is not a property of material things in themselves, but only in relation to the mind which perceives them.
J.C.Maxwell, Diffusion, 1878




hellwach

Videoinstallation
drei Videos synchronisiert
April 2009
Ausstellung das wärs gewesen, München

hellwachstill_

Wenn der kleine Bruder des Todes der Schlaf ist, dann ist jedes Erwachen die kleine Schwester der Geburt, vielleicht. In dem leerstehenden Kiosk einer Wohnungsagentur im Zwischengeschoss der U-Bahnstation Universität stehen am Fenster drei Monitore, drei Personen werden beim Aufwachen gezeigt. Der fragile Moment zwischen Traum und Realität als Angebot.
Text von Via Lewandowsky